Axel's Journey to Life

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Maite
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Maite » 21 Jun 2014, 10:52

Welcome back Axel !



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Axel
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 21 Jun 2014, 15:18

Tag 8: Warum schreibe ich?

Hat das Schreiben einen Sinn für mich? Und wenn ja, welchen? Vielleicht besteht der Sinn in dem Versuch das Schreiben als Mittel zu benutzen, Klarheit über einen Punkt zu gewinnen. Mich dann im Schreiben und durch das Schreiben zielgerichtet und ohne mich ablenken zu lassen auf diesen Punkt zu fokussieren und mich ihn im und durch das schreiben ganz zu widmen bis er klar geworden ist.

Doch Klarheit kommt nicht einfach so daher. Sie Bedarf einer genauen Analyse des Punktes, der im und durch das Schreiben während des Schreibens Klarheit erreichen soll. Oft ist dieser Punkt zu Beginn des Schreibens unbewusst, unklar, und wird erst nach unablässiger Beschäftigung mit dem Punkt der aus dem inneren ins Bewusstsein hervordringen will klar. Es gilt daher das Schreiben solange fort zu führen, bis sich beim Schreiben ein Punkt herauskristallisiert, der erst durch das Schreiben einer bewussten Analyse im und während des Schreiben durch das Schreiben zugänglich wird.

Der Punkt der für mich weiterer Klärung bedarf ist die Frage nach dem Sinn meines Lebens und den Zielen, die ich als Ich in meinen Leben verfolge. Ich möchte Klarheit über die Motive die mich in dieser Welt leiten und ihre Ursache verstehen.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe den Prozess des sich-selbst-in-die-Freiheit-schreibens wiederholt als sinnlos anzuzweifeln.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben dass das sich-selbst-in-die-Freiheit-schreiben Zeitverschwendung ist und mich der Sinnfrage nicht näher bringt, ohne es ernsthaft versucht zu haben.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht erkennen wollen, dass das sich-selbst-in-die-Freiheit-schreiben ein Prozess ist, der mich mit meinen inneren Ängsten aber auch meinen unbewussten Wünschen und Zielen in Verbindung bringen kann und daher ein wunderbares Mittel ist, mich den Antworten auf die Fragen nach dem Sinn meines Lebens näher zu bringen.
  • Ich verpflichte mich dazu diesen Prozess des sich-selbst-in-die-Freiheit-schreibens gegen alle inneren Widerstände weiterhin fortzuführen und mir wenn irgend möglich gleich morgens ausreichend Zeit dafür zu nehmen und solange dran zu bleiben, bis ein Punkt klar geworden ist.
  • Ich verpflichte mich dazu, weiter nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn meines Lebens zu suchen, dieses allerdings in mir zu tun und nicht außerhalb von mir, und dazu den Prozess des sich-selbst-in-die-Freiheit-schreibens als Mittel der Wahl zu benutzen.
  • Ich verpflichte mich dazu, die innere Widerstände zu erkennen und zu beseitigen, die mich vom Erkennen meiner Ziele, meiner Motive, und ihrer Ursachen abhalten.
  • Ich verpflichte mich dazu, alle in mir aufsteigenden Antworten und Wiederstände täglich einen nach dem anderen und einzeln jeden für sich unter die Lupe zu nehmen und auf ihren Wert für mich als Selbst wie auch für die Gemeinschaft der Menschen als Ganzes abzuleuchten und nur solche Motive und Ziele als sinnvoll zu erlauben, die im Einklang mit meinem Selbstverständnis und zum Wohle aller dienlich sind.
  • Ich verpflichte mich dazu, allein in und aus mir heraus zu definieren, was ich dabei als dienlich zum Wohle aller ansehe, ohne mich dabei von den Vorstellungen und Ideen anderer Menschen oder Wesen jeglicher Art beeinflussen zu lassen.
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barbara
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Re: Axel's Journey to Life

Postby barbara » 22 Jun 2014, 10:37

Ich möchte Klarheit über die Motive die mich in dieser Welt leiten und ihre Ursache verstehen.
Cool Axel!

Erst wenn einem die eigenen Motive klar sind, die man an Stelle einer Eigen-Motivation gesetzt hat, einer Motivation, die aus dem Selbst, wer man als Leben eigentlich ist, fließt bzw. das Leben selbst ist, das als Selbstausdruck hier ist, dann kommt man zu dem Verständnis darüber, was einem bisher gesteuert und kontrolliert hat, sodass man sich neu am Leben ausrichten kann.

Dazu ist das Schreiben ein wesentliches Hilfsmittel. Das geschriebene und gesprochene Wort führen zum Kollabieren der Mind/Bewusstseins - Blase, die man in den Gedanken, Gefühlen und Emotionen aufgebaut hat und man sieht dann das Konglomerat klar vor sich, die Themen, in denen man sich verwickelt hat und in denen man sich nicht mehr als Leben und in Einheit mit allem ausdrückt. So wird der Ausgangspunkt geklärt und man kann sich eine selbstehrliche Richtung vorgeben, die das Beste für alle bedenkt und umzusetzen erlaubt.

Hierzu empfiehlt es sich auch das eqafe Interview:

https://eqafe.com/p/the-crucifixion-of-jesus-part-55

anzuhören,welches dieses Phänomen noch mal deutlicher anspricht.

Schön, dass du wieder mit dabei bist!



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Axel
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 22 Jun 2014, 15:50

Danke für deinen Input, Barbara. Werde weiter an dieser Thematik arbeiten :-)



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Axel
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 22 Jun 2014, 15:52

Tag 9: Existenzangst als Handlungsmotiv

Zitat von Tag 8: "Ich möchte Klarheit über die Motive die mich in dieser Welt leiten und ihre Ursache verstehen."

Im Sommer 2013 (also vor fast genau einem Jahr), habe ich mich von meinem sicheren Job getrennt, weil ich keinen Sinn mehr in meiner dortigen Aufgabe sah. Ein weiterer Grund war, dass ich mich nicht länger von Existenzangst leiten lassen und den Job nur wegen des Geldes behalten wollte. Ich gab ihn also auf um mehr Zeit für die Suche nach dem Sinn zu haben und dann eine sinnvolle Aufgabe hier auf der Erde zu erfüllen.

Doch leider muss ich eingestehen, dass die Existenzangst durch meine Joblosigkeit nun wieder stärker in den Vordergrund gerückt ist. Wie lange werden meine Ersparnisse reichen? Was ist, wenn ich keinen Job mehr finde, der mich erfüllt und mir Sinn gibt? Wie werde ich im Alter über die Runden kommen? Fragen wie diese sind sehr präsent, auch wenn ich versuche sie einfach zu ignorieren und die Zeit die ich habe lieber damit zu verbringen nach Sinn zu suchen. Aber abstellen kann ich diese Angst nicht. Ich habe also immer noch Existenzangst. Worin drückt sie sich aus?

Sie drückt sich aus in der Suche nach einem Stück Land von dem ich mich selber versorgen kann. Dieses Stück Land sollte auch möglichst frei von Steuern und sonstigen Abgaben (z.B. Anschluss an die öffentliche Versorgung) sein, sodass ich nicht allein dafür arbeiten gehen muss. Ich möchte nämlich frei sein von den Zwängen dieser Gesellschaft und denen des Staates. Ich möchte meine Leben einfach so leben können wie ich es will. Und das heißt eben ohne dafür arbeiten gehen zu müssen. Ich möchte schon etwas tun, aber eben nicht allein für Geld. Ich möchte eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, die mir dann genügend einbringt um mich über Wasser zu halten. Mehr brauche ich nicht und mehr will ich auch nicht. Und da ich mich mit meinen Ersparnissen sicher noch für eine Weile ganz gut über Wasser halten kann, ist die Existenzangst im Moment auch nicht sehr groß.

Auf einer tieferen Ebene wird mir aber auch bewusst, dass diese Existenzangst nicht von mir aus geht, sondern dass sie nur ein Programm der Kontroll-Matrix ist, mir also vom Geist-Bewusstsein-System übergestülpt wurde. Unsere Akzeptanz dieser Kontroll-Matrix hat inzwischen eine Welt erschaffen, in der wir ohne Geld kaum noch überleben können. Und Geld bekommt man innerhalb der Matrix eben nur durch Arbeit. Geld versklavt uns also indem es uns zwingt, für unseren Lebensunterhalt arbeiten zu gehen. Dieser Zwang ist nichts anderes als Sklaverei. Ich möchte mich von diesem Zwang befreien und auch jedem anderen Menschen helfen, dies zu erreichen. Denn ich bin der Überzeugung dass erst dann, wenn wir alle frei sind, unsere Existenzängste enden werden.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe die Kontroll-Matrix als wahr zu erachten und sie mit meinen Gedanken an die Existenzängste und den Tätigkeiten zu Existenzsicherung aufrecht zu erhalten und zu unterstützen.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe Existenzangst als Leitmotiv für mein Leben zu benutzen.
  • Ich verpflichte mich dazu die Kontroll-Matrix in allen Bereichen meines Lebens aufzuspüren, in denen ich ihr erlaubt habe mein Leben zu kontrollieren.
  • Ich verpflichte mich dazu mich von der Kontroll-Matrix in allen Bereichen meines Lebens zu lösen und ihr keine weitere Energie (Beachtung) mehr zu schenken.
  • Ich verpflichte mich dazu mich nicht mehr von Existenzängsten als Leitmotiv leiten zu lassen, sondern nur noch von dem was ich für gut und richtig und förderlich für das Leben aller hier auf der Erde erachte.
  • Ich verpflichte mich dazu andere Menschen auf das Vorhandensein der Kontroll-Matix aufmerksam zu machen, sodass auch sie sich aus ihrem Griff lösen können.
  • Ich verpflichte mich dazu zusammen mit anderen Menschen oder auch alleine die Kontroll-Matrix ins Bewusstsein der gesamten Menschheit zu bringen und sie somit zum Einsturz zu bringen, sodass alle Menschen frei von Existenzangst leben können.
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 23 Jun 2014, 14:20

Tag 10: Wahrheitssuche als Handlungsmotiv

Ein starkes Handlungsmotiv für mich ist die Suche nach Wahrheit. Es geht mir dabei nicht nur darum zu verstehen wie diese Welt funktioniert (das habe ich während meiner wissenschaftlichen Karriere schon versucht zu ergründen), sondern eben auch darum zu erkennen warum diese Welt so funktioniert wie sie funktioniert, zu verstehen warum ich bestimmte Bedürfnisse habe (wie das nach Wahrheitssuche) und zu verstehen warum ich hier auf dieser Welt bin und was meine Aufgabe hier ist. Die Suche nach Antworten auf diese Fragen ist sehr stark in mir. Sie ist stärker als die Existenzangst (darüber habe ich gestern hier geschrieben). Denn um mich der Wahrheitssuche intensiver widmen zu können, habe ich sogar meinen Job aufgegeben, gehe Menschen so gut ich kann aus dem Wege und vermeide die Verwicklung in Partnerschaften und sogar Freundschaften weitest gehend. Denn ich habe den Eindruck, dass all diese Aktivitäten mich von der Suche nach der Wahrheit abbringen. Natürlich ist dies nur ein Gedanke und ein Glaube, den ich zwar schon seit meiner Kindheit mit mir trage, von dem ich mich aber bisher nicht lösen konnte und dessen Ursache ich bisher auch nicht ergründen konnte. Warum habe ich dieses starke Bedürfnis die Wahrheit zu entdecken? Woher kommt es? Ist es ein Programm der Kontroll-Matrix und des Geist-Bewusstsein-Systems? Oder kommt dieses Bedürfnis von einer anderen Ebene, vielleicht aus meinem Sein oder aus der Lebensenergie, die durch mich strömt? Wie kann ich die wahre Ursache für dieses Bedürfnis nach Wahrheit erkennen?

Anhand dessen, was mir durch das Studium verschiedenster Quellen (Webseiten, channelings, esoterische und psychologische Literatur, etc.) suggeriert wird, sollte ich wohl inzwischen glauben, dass ich die Antworten auf meine Fragen nur in mir selber finden kann. Doch ist das wirklich so? Warum sollte ich Quellen außerhalb meines Selbst denn nicht glauben? Warum sollte ich nur mir Selbst glauben? Ich denke es gibt genügend Argumente um jede einzelne dieser beiden Sichtweisen zu untermauern. Wenn ich mir also die letzten beiden Fragen genauer anschaue komme ich zu dem Schluss, dass es wohl nur meine eigene und ganz bewusste Entscheidung sein kann, die mich diese Frage entscheiden lässt. Ich muss aus freiem Willen heraus für mich entscheiden welche Argumente, welche Gründe, welche Ursachen ich für die eine oder die andere Antwort gelten lassen will. Und das kann nur aus mir heraus und meinem gegenwärtigen Verständnis heraus geschehen. Ich habe also die freie Wahl zu entscheiden ob ich die Antwort in mir Selbst suchen will, außerhalb von mir suchen, oder auch irgendwo dazwischen oder ganz woanders. Doch aufgrund welcher Grundlage soll ich hier entscheiden? Wie entscheidet man total frei? Das kann doch nur gehen, wenn man jegliches Argument außer Acht lässt. Denn sonst würde man ja die Entscheidung von Argumenten abhängig machen und wäre nicht frei. Und gute Argumente lassen sich bekanntlich für alle Punkte finden. Man muss nur ein bisschen suchen.

Bei der Frage nach dem Wie (wie diese Welt und ich darin funktioniere) komme ich letztendlich zum genau gleichen Schluss. Ich denke hier gibt es eine Reihe von Fakten zu berücksichtigen. Es sind sogar alle Fakten einzubeziehen die bekannt sind. Bloß man weiß ja nie, ob man bereits alle relevanten Fakten gefunden hat. Und letztlich lässt sich erst anhand einer eingehenden Analyse und Bewertung der vorhandenen und zu Rate gezogenen Fakten ein subjektives Bild über die Wahrheit machen. Damit ist auch dieses subjektive Bild nur etwas, das allein auf der persönlichen Einschätzung und Bewertung der vorliegenden Fakten basiert. Und wie ich diese Fakten bewerte liegt ganz bei mir. Ich kann nach weiteren Fakten suche und sie zu Argumenten machen um eine Position zu stärken, oder dies eben auch bleiben lassen, wenn ich schon überzeugt bin. Doch mit der Überzeugung, also mit dem Glauben an den absoluten und objektiven Wahrheitsgehalt eines Faktums endet jede Suche. Was aber nicht heißt, dass man die Wahrheit bereits gefunden hätte. Es heißt nur, dass das Bedürfnis mehr zu wissen bereits gestillt ist weil die Sachlage zufriedenstellend beantwortet, eine akzeptable Wahrheit gefunden worden ist. Ich bin aber nicht zufrieden mit den Antworten die ich ich bereits habe. Je weniger ich die vorhandenen Antworten akzeptiere, um so mehr neue Fragen tauchen auf, die wiederum neue Antworten suchen, die dann auch gefunden werden. Dies scheint ein endloser Prozess zu sein. Ich kann kein Ende absehen. Und in dieser unendlichen Suche liegt ein Fluch und Segen. Der Fluch besteht darin, sich in der Suche zu verlieren, die niemals enden wird. Der Segen liegt darin Dinge zu entdecken, die ein tieferes Verständnis der Welt und des Daseins ermöglichen, als es bisher möglich war. Aber was auch immer das Ergebnis dieser Suche sein wird, das starke Bedürfnis für die Suche ist in mir vorhanden und es sucht nach Befriedung. Ich lasse mich von diesem Bedürfnis leiten, auch wenn ich bisher nicht erkannt habe, woher es kommt und wohin es mich führen wird. Damit akzeptiere ich den Fluch und den Segen den diese Suche mit sich bringt. Und das ist meine freie Entscheidung.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass die Suche nach Wahrheit zu Nichts führt.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe das Bedürfnis nach Wahrheit in mir zu verneinen und stattdessen zu glauben, dass es wichtigere Dinge in meinem Leben geben könnte.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass ich die Wahrheit nur in mir selber finden kann ohne zu erkennen, dass die Wahrheit unendlich groß ist und sie sowohl außerhalb wie auch innerhalb von mir zu finden ist.
  • Ich verpflichte mich dazu meinem Bedürfnis nach Wahrheitssuche zu folgen und ihm den Raum zu geben, den es erfordert.
  • Ich verpflichte mich dazu die Wahrheit unbeirrt überall dort zu suchen wo ich glaube sie finden zu können und mich nicht von anderen Menschen und deren Glauben in eine bestimmte Richtung drängen zu lassen, sodass ich wie mit Scheuklappen nur an einer bestimmten Stelle suche.
  • Ich verpflichte mich dazu mich nicht aus Angst vor unliebsamen Konsequenzen von der Suche nach Wahrheit abhalten zu lassen.
  • Ich verpflichte mich dazu alle Widerstände (innen wie außen) aus dem Weg zu räumen, die mich von der Suche nach Wahrheit und der Erkenntnis der Wahrheit abhalten.
  • Ich verpflichte mich dazu, die von mir erkannten Wahrheiten als lebendes Beispiel in diese Welt hinein zu tragen und darin umzusetzen, indem ich den Weg als Wahrheitssucher gehe und dazu stehe.
  • Ich verpflichte mich dazu die von mir gefundenen und als wahr erkannten Dinge zur öffentlichen Diskussion zu stellen um etwaige Irrtümer in mir selber zu erkennen und sie auszumerzen und um anderen Menschen Impulse zu geben über ihre eigenen Wahrheiten nachzudenken.
  • Ich verpflichte mich dazu die Ursachen zu erforschen und zu erkennen die dazu geführt haben, dass ich dieses große Bedürfnis zur Wahrheitssuche in mir trage.
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 24 Jun 2014, 11:45

Tag 11: Schuldgefühle als Handlungsmotiv

Wenn ich mir das Elend in dieser Welt anschaue und wie wir als Menschen mit der Natur, unserer Um-Welt und uns selber umgehen, dann zeichnet sich ein recht düsteres Bild ab. Millionen von Menschen sterben an Hunger und leben unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Wir zerstören die Regenwälder, verschmutzen die Luft und das Wasser, verseuchen unsere Nahrungsmittel. Wir Menschen entziehen uns selber unsere Lebensgrundlage zerstören uns, die Erde und alles Leben auf ihr.

Wenn ich mir diese Realität von Augen führe kommt sehr schnell ein Gefühl der Ohnmacht auf. Es gäbe so viel zu ändern und doch kann ich als Einzelner kaum etwas tun. Das erzeugt ein Gefühl der Unmacht (Machtlosigkeit), welches ich durch Ohnmacht (ausblenden) unterdrücken möchte, sodass ich mir meiner Unmacht nicht ständig bewusst sein muss. In die Ohnmacht begebe ich mich, um mich darin in Ablenkungen aller Art (Informationssuche, Sex, Smalltalk, heftigen Diskussionen, Reisen, Alkohol, etc., etc., etc.) zu verlieren, der Realität gegenüber unbewusst (ohnmächtig) werden zu können, und so meiner Unmacht nicht gegenüber treten zu müssen. Denn wenn ich ihr gegenüber treten würde, dann müsste ich erkennen und zugeben, dass der Gedanke unmächtig zu sein nur eine Ausrede ist, um mich den Problemen nicht stellen zu müssen. Doch wenn ich nichts tue um diese Welt zu ändern, wie kann ich dann erwarten dass es jemand anders für mich tut? Ich denke dass genau dieses Denken und das Gefühl unmächtig zu sein dazu geführt hat, dass wir als Individuen unsere Macht so freiwillig an andere (Organisationen, Autoritäten, den Staat, die Religionen, die Schulen, die Universitäten, die Wissenschaft, etc.) abgegeben haben. Aber diese Einrichtungen können die Lage - wie man ja inzwischen überall sehr deutlich sehen kann - offenbar nicht verbessern. Denn sonst hätten sie es ja wohl schon längst getan. Es liegt also an jedem Einzelnen von uns, die Dinge in die Hand zu nehmen, die wir verändern möchten. "We are the change we have been waiting for". Selbst dieser verändernde Faktor zu sein, das ist ein schwerer Schritt weil die Aufgabe so riesig und übermächtig erscheint. Aber es hilft nichts. Denn wenn wir nichts tun, wenn ich nichts tue, dann wird sich eben auch nichts ändern.

Die Einsicht darüber, dass ich hier absolut selber in der Verantwortung stehe um die Veränderungen herbei zu führen die ich wünsche, ist eine Sache. Eine andere ist es, diese Verantwortung auch tatsächlich zu übernehmen. Im Film "Die Matrix", Teil 1, hat Morpheus treffend gesagt: "Es besteht ein Unterschied zwischen dem Erkennen des Weges und dem Beschreiten des Weges." Ich denke das trifft die Sache ziemlich genau. Denn wir alle beschreiten den Weg der Veränderung ja eben nicht, oder nicht konsequent genug, sodass sich eben nichts ändert, oder zumindest nicht genug ändert. Und wenn ich mehr Änderung wünsche, dann muss ich eben auch aktiver werden und die gewünschten Veränderungen selber mit den Mitteln durchführen, die mir zur Verfügung stehen. Und genau hier kommen die Schuldgefühle ins Spiel. Ich werde nämlich nicht aktiver sondern verliere mich lieber in Ohnmacht, dem Vergessen, der Ablenkung, und in Ausreden anstatt aktiv zu werden. Ich fühle mich schuldig mich der Verantwortung für diese Welt und das was darin geschieht durch Ausreden enthoben zu haben die mir erlauben nicht verändernd aktiv zu werden und stattdessen die Welt sich selber zu überlassen.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe meine Schuldgefühle nicht ernst zu nehmen, sie zu ignorieren, und sie damit zu entschuldigen, dass ich ja sowieso nichts an den Umständen ändern kann und daher alle Aktivitäten in Richtung Veränderung entweder sinnlos oder contra-produktiv sind.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe an die Ausrede zu glauben dass wenn ich Missstände bekämpfen würde ich ihnen nur mehr Energie beisteuern und sie damit noch verstärken würde.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben dass ich un-mächtig bin hier auf der Erde einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe Ausreden zu entwickeln die es mir erlaubt haben, an meine Unmächtigkeit zu glauben.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben dass mich das Elend auf dieser Welt nichts angeht und ich hier eine andere Aufgabe zu erfüllen habe.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben die Suche nach dieser anderen Aufgabe wichtiger ist, als das Elend und die Mis(t)stände auf dieser Welt zu bekämpfen.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe die Verantwortung für diese Welt auf andere abzuschieben und mich nicht schuldig für die Umstände auf diese Welt zu fühlen weil es mir zu schwierig erscheint diese Verantwortung selber anzunehmen und ich mich stattdessen viel lieber mit anderen Dingen beschäftigen würde.
  • Ich verpflichte mich dazu die volle Verantwortung für meine Um-Welt zu übernehmen und aktiv an der Verbesserung der Umstände auf dieser Erde und aller Wesen auf ihr zu übernehmen und diese Verantwortung nicht länger auf andere abzuschieben.
  • Ich verpflichte mich dazu Aktivitäten zu planen und dann auch durchzuführen die zu einer Verbesserung der Umstände auf dieser Erde führen.
  • Ich verpflichte mich dazu an meinem Beispiel aufzuzeigen welche Umstände existieren und andere Menschen darauf aufmerksam zu machen wie man diese durch Eigeninitiative ändern kann.
  • Ich verpflichte mich dazu alle meine Gedanken und Aktivitäten dahingehend zu prüfen, wie sie einer Verbesserung der Umstände dieser Welt dienlich sein könnten und alles Gedanken und Tätigkeiten abzulegen, die ich in dieser Hinsicht als nicht dienlich empfinde.
  • Ich verpflichte mich dazu mich nicht länger durch Ohnmachts-/Unmachts-Gefühle von Aktivitäten abzuhalten und auch kleine und kleinste Schritte zu unternehmen, die zu einer Verbesserung der Situation auf dieser Erde führen können.
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 25 Jun 2014, 14:32

Tag 12: Selbsterkenntnis als Handlungsmotiv


Heute wollte ich unbedingt weiter nach Handlungsmotiven suchen, um meinen gerade begonnene Aufgabe nach der Suche aller Punkte fortzusetzen, die ich als Gründe für mein Handeln erkennen kann. Doch heute ging es nicht weiter. Ich fand einfach keine weiteren Gründe, drehte mich im Kreis, kam immer wieder auf die gleichen und schon besprochenen Gründe (Existenzangst, Wahrheitssuche, Schuldgefühle) zurück.

Und das frustrierte mich. Ich war frustriert, dass ich kein weiteres Handlungsmotiv mehr finden konnte. Ich war frustriert darüber, dass ich, anstatt nun einfach weiter über alle erdenklichen Handlungsmotive lamentieren zu können, nun plötzlich die Frage nach dem WARUM im Kopf hatte, die auf eine Antwort drängte. Die Situation Zwang mich regelrecht dazu mich mit der Frage auseinander zu setzen, WARUM ich unbedingt und so dringend nach weiteren Motiven suchen wollte. Ja, so etwas kann beim Schreiben des Reise-ins-Lebens blogs passieren. Und es ist gut zu sehen, wie dieser Prozess so etwas hervorbringen kann.

Nun begann die Frage in meinem Kopf zu kreise welches Motiv mich denn nun wieder leiten würde, diese Frage zu beantworten? WARUM wollte ich die Frage danach beantworten, weshalb und WARUM ich überhaupt noch nach weiteren Handlungsmotiven suchen wollte? War es denn nicht schon genug? Und aus den Tiefen meines Selbst kam die Antwort leise hervor. Ich suchte nach Erlösung. Das war mein Handlungsmotiv. Ich suchte nach Erlösung von den ständig wiederkehrenden Gedanken. Ich suchte nach Freiheit vom Geist. Ich suchte nach dem Selbst. Dem Selbst, welches abseits von Zeit und Raum und abseits vom Geist-Bewussheit-System existiert. Ich wollte mich Selbst erkennen. Dies war das Motiv dass ich bisher übersehen hatte oder welches ich nicht akzeptieren wollte: Selbsterkenntnis als Handlungsmotiv.

Es mag schon sein, dass die Suche nach Selbsterkenntnis gleichzusetzen ist mit der Suche nach Wahrheit. Denn in gewisser Weise möchte ich ja die Wahrheit über mein Selbst erkennen. Ich möchte die Wahrheit über mein wahres Ich, welches sich unter dieser Maske von Identitäten verbirgt mit denen ich mich identifiziert habe und die ich in der Welt zur Schau trage. Ich möchte auch die Wahrheit darüber erkennen, warum ich diese Identitäten angenommen habe, sie weiter pflege, sie nicht loslassen kann oder will. Und die Wahrheit darüber, warum ich mein wahres Ich, mein Selbst, hinter diesen Identitäten verstecke, sodass niemand erkennen kann (auch nicht ich selber) wer und was ich wirklich bin. Diese fragen zu beantworten motiviert mich. Und aus diesem Grund schreibe ich und führe den DIP-lite Prozess durch. Denn bisher sind alle anderen Anstrengungen fehl geschlagen dahinter zu kommen, wer und was ich wirklich bin.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass die Suche nach Selbsterkenntnis kein ausreichend gutes, sinnvolles, oder ehrenhaftes Motiv ist um meine Handlungen zu motivieren.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass die Suche nach Selbsterkenntnis rein egoistischer Natur ist.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass ich weniger Wert bin als andere Menschen auf dieser Welt und dass ich deswegen meine Bedürfnisse nach Selbsterkenntnis, Existenzsicherung und Wahrheitsfindung hinten anstellen muss.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass die nach außen gerichteten Aktionen zur Rettung dieser Welt dringlicher sind, als die innere Selbsterkenntnis, die die Grundlage zur Manifestation einer anderen äußeren Welt darstellt.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass die Bedingungen in dieser Welt sich erst dann ändern werden, wenn alle Menschen )ich eingeschlossen) erkannt haben wie sehr sie in dieser Welt durch das Geist-Bewusstheit-System in ihren wiederkehrenden Gedankenmustern gefangen gehalten werden und dass sich die Welt erst dann zum Besseren ändern kann, wenn alle Menschen ihre angenommen Identitäten ablegen und zu ihrem Selbst gefunden haben.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen von welch essentieller Bedeutung der Prozess der Selbsterkenntnis für das Leben auf dieser Welt und alle Menschen auf ihr ist.
  • Ich verpflichte mich dazu den Prozess der Selbsterkenntnis unbeirrt weiter zu führen und alle Wiederstände beiseite zu räumen, die dabei hinderlich sind.
  • Ich verpflichte mich dazu den Desteni Prozess und das Schreiben des Reise-ins-Lebens blogs weiter zu führen, weil ich erkannt habe, dass dies die einzigen Mittel sind, welche mich zu mehr Selbsterkenntnis führen können.
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Re: Axel's Journey to Life

Postby Axel » 26 Jun 2014, 13:55

Tag 13: Erfahrung als Handlungsmotiv

In den letzten vier Tagen habe ich verschiedene Handlungsmotive wie Existenzangst, Wahrheitssuche, Schuldgefühle und Selbsterkenntnis unter die Lupe genommen. Weitere Motive, die mir beim Schreiben dieses blogs in den Sinn kamen, die ich jetzt aber nicht im Detail näher beleuchte möchte, waren: Vermeidung von negativen Erfahrungen (z.B. Langeweile, Angst vor zwischenmenschlichen Konfrontation, Existenzangst, weitere Ängste) das Verlangen nach Befriedigung eines Bedürfnisses (Hunger, Sex, Erfolg, Anerkennung, gesicherter Existenz, den gesteckten Zielen), Wünsche verschiedenster Art (z.B. Wunsch nach Ablenkung, nach Freude, nach Spaß, nach Unterhaltung, nach Kommunikation, einem Partner). Diese Liste könnte noch endlos weiter geführt werden und es gibt sicher eine Vielzahl von Gründen jedes einzelne dieser und noch viel andere potentielle Handlungsmotive als gut und gültig zu betrachten. Beim Schreiben des blogs kristallisierten sich allerdings zwei Handlungsmotive einer etwas subtileren Art heraus. Das eine war Erfahrung als Handlungsmotiv. Das andere Selbs-Vertrauen als Handlungsmotiv (darauf möchte ich morgen näher eingehen)

Eine große Anzahl der verschiedensten Handlungsmotive schlummert in uns. Je eines davon könnte und wird ja auch zu gegebener Zeit dominant und daher aktiviert. Doch wodurch wird es aktiviert? In der Regel wird das Handlungsmotiv aktiviert durch einen spezifischen Gedanken an die gegenwärtige, eine vergangene, oder eine in der Zukunft liegende Situation. Die Erhebung vom Gedanken zum Handlungsmotive erfolgt jedoch immer erst durch Gedanken an und über die Situation, nicht durch die Situation selber, welche im Grunde neutral ist. Es sind unsere Gedanken die uns die Situation bewerten lassen woraufhin sie dann als handlungsbedürftig erkannt wird, oder auch nicht. Denn auch die Entscheidung nicht handeln zu müssen oder zu wollen wäre ein Handlungsmotiv (eben das zum weiterhin untätig zu bleiben und nur zuzuschauen und sitzen zu bleiben). Im Endeffekt ist also das alleinig immer zugrunde liegende Handlungsmotiv, der Urvater aller Entscheidungen, unser Gedanke an und über eine Situation und wie sie zu bewerten ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Situation von außen (durch ein Ereignis) oder innen (durch überlegen) hervorgerufen wird. Unsere Bewertung des Ereignissen oder des Gedankens spielt die einzig Ausschlag gebende Rolle.

Es stellt sich also die Frage, in wieweit die Suche nach Handlungsmotiven überhaupt sinnvoll erscheint. Denn schließlich kann ja jeder Gedanke, wenn ihm auf welcher Grundlage auch immer gegenwärtig nur ausreichend Bedeutung beigemessen wird, zum Motiv einer Handlung werden.

Es erscheint daher sinnvoller sich zu fragen, aus welchen Gründen wir einem bestimmten Gedanken so starke Beachtung beimessen, dass der schließlich zum Motiv einer Handlung erhoben wird. Was motiviert uns einen bestimmten Gedanken so Ernst zu nehmen und ihm soviel Bedeutung beizumessen, dass wir auf ihn reagieren, während andere Gedanken im Moment nicht wichtig genug sind um eine Handlung zu veranlassen? Welche Kräfte sind hier im Spiel? Wer oder was suggeriert mir, dass ein Gedanke bedeutsam ist und ein anderer nicht? Wie bewerten wir unsere Gedanken also und auf welcher Basis bewerten wir sie?


Jede Bewertung ist ein mentaler Prozess und muss daher zwangsläufig aufgrund von bereits Gelerntem, also aufgrund von Erfahrung oder Konditionierung erfolgen. Wenn wir z.B. gesagt bekommen, dass ein Gegenstand heiß ist, dann fassen wir ihn lieber nicht an um uns nicht die Finger zu verbrennen, was wir durch erlernte Konditionierung ja bereits als wahr und richtig akzeptiert haben. Doch woher können wir wirklich wissen, ob dieser Gegenstand heiß ist oder nicht, bevor wir ihn selber angefasst haben? Das können wir nicht. Wir glauben zwar vielleicht der Quelle aus der Angst heraus, die Quelle könnte recht haben. Und weil uns das Risiko einfach zu groß ist uns mal wieder die Finger zu verbrennen, also die Erfahrung erneut zu machen ob der Gegenstand auch wirklich heiß ist, scheuen wir lieber die Wiederholung der bereits als negativen erkannten Erfahrung. Doch ob es tatsächlich die Wahrheit ist, dass dieser Gegenstand heiß ist, das können wir nur durch eigene Erfahrung wirklich feststellen. Erfahrung ist also ein guter Lehrer. Der Glaube (an das Gesagte) ist es nicht. Vielleicht war alles ja nur eine Lüge.

Das Bewertungssystem basierend auf Erfahrung funktioniert also ganz hervorragend bei eben allen selbst gemachten Erfahrungen. Wenn ich weiß das heiße Dinge berühren Schmerz bedeutet, dann fasse ich eben heiße Dinge nicht mehr an. Wenn mir jemand sagt etwas sei heiß, dann kann es aber eine Lüge sein. Wir haben also kein gültiges Bewertungssystem abseits von der eigenen Erfahrung. Eine neue Situation, eine neue Idee, ein neuer Gedanke kann nicht aufgrund von Erfahrungswerten als gut oder schlecht eingestuft werden. Nur bei wiederkehrenden und alten Situationen, Ideen und Gedanken geht das. Und genau deswegen sind diese ja auch so sicher, leider nur eben repetitiv, und daher auch nicht weiter-führend. Wir können mit den alten und wiederkehrenden Ideen und Gedanken eben kein Neuland betreten. Dafür braucht es nun mal neue Ideen und Gedanken, für die wir aber kein gültiges Bewertungssystem haben. Wir müssen also alle Ängste vor dem Neuen überwinden und durch Erfahrung lernen, ob das Neue gut oder schlecht ist.

Ich kann also nur Gedanken bewerten die ich (auf Grund von Erfahrung) schon kenne. Bei der Entscheidung darüber, welchen Gedanken ich als wichtig genug bewerte um zu handeln, ziehe ich also meine Erfahrung als die einzig gültige Quelle zur Beurteilung heran.

Neue Gedanken und Ideen kann ich dagegen nur durch Assoziation mit bereits gelerntem bewerten, also ihre Bedeutung ableiten, sie jedoch niemals mit der Gewissheit der Erfahrung beurteilen. Und wenn ich solche Assoziationen nur aus bereits Erlerntem beziehe, werde ich unmöglich jemals Neuland betreten können. Dann werde ich nie aus meiner Situation heraus treten können. Weder ich als Individuum noch als Menschheit (die Gesamtheit aller Individuen). Und damit werden sich die Probleme diese Welt genauso wie unsere persönlichen Probleme lösen. Denn sie sind ja einzig und allein das Produkt unserer bisherigen Erfahrung, die immer und immer wieder durchlebt wird. Solange bis wir uns endlich trauen, den Weg der Erfahrung zu verlassen und Neuland zu betreten. Doch darüber morgen mehr.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben meine Probleme dadurch lösen zu können und meine persönliche Situation wie auch die der gesamten Menschheit dadurch verbessern zu können, indem ich meinen Erfahrungsschatz heranziehe und dadurch die Zukunft an der Vergangenheit ausrichte.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass man die Welt nur verändern kann, wenn man sich von seinen eigenen Erfahrungen und der Angst vor dem neuen löst und bereits ist, wirklich etwas neues auszuprobieren und Neuland zu betreten.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe mich in meinen Aktionen an alten Existenzängsten, alten Wahrheiten, alten Schuldgefühlen, und alten Selbst-Erkenntnissen auszurichten anstatt in neue Bereiche und neue Erfahrungen vorzustoßen.
  • Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe mich von Ängsten regieren zu lassen und mich auf meine Erfahrungen zu verlassen, und dabei nicht zu erkennen, wie mich das in meinem Handlungsspielraum einschränkt.
  • Ich verpflichte mich dazu in meinem Leben alte Ängste und Erfahrungen beiseite zu legen und grundlos (!) neue und unbekannte Wege einzuschlagen und zu gehen, da ich erkannt habe, das all die "guten Gründe" immer nur auf alten Erfahrungen beruhen, die aber das Neue nicht bewerten können und dem Neuen deswegen immer mit Angst begegnet wird.
  • Ich verpflichte mich dazu bisher als gültig erkannte Handlungsmotive beiseite zu legen und nicht mehr zu berücksichtigen, da ich erkannt habe, dass ich mich dadurch nur weiter im Kreis alter Erfahrungen drehen würde, dadurch nichts neues mehr erfahren würde, und auf diese Weise weder meine Probleme noch die der Menschheit als Ganzen auch einen Schritt einer Lösung näher bringen würde.
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